ab Monemvasia ticken die Uhren anders. Nein, natürlich nicht, doch die Wetter Apps zeigen uns Meltemi, mit Verschnaufpausen. Einen Vorgeschmack davon haben wir mit Böen bis zu 40 Knoten.




Wir sitzen das aus und warten auf einen ruhigen Tag, um den schönen Ort Monemvasia und seine Ruinen zu erkunden. Der Blick von ganz oben, einfach nur gigantisch








194 Meter hoch über dem Meer. Am nächsten Tag geht es wieder westwärts, unsere Entscheidung den Peloponnes nicht ganz zu umrunden ist gefallen. Starkwind und Fallböen gepaart mit unruhigen Buchten – nö, nicht unser Ding. Ein wunderbarer Landgang, mit einem leckeren Abendessen an Land runden den perfekten Tag ab. Am nächsten Morgen heißt es wieder go West, diesmal am Cap Malea ohne Wind. Zur Nacht fällt der Anker in die östliche Bucht von Elafonisos und dort sind wir fast allein. Es ist bereits Ende Juni und wir haben noch jede Menge Zeit bis unsere Freunde Silvia und Thomas an Bord kommen, Treffpunkt Kalamata. So erkunden wir jetzt Buchten, welche unseren Anker noch nicht gesehen haben. Plytra verschlafen, wunderschön und nix los, dort wettern wir mal wieder ab. Fallböen kommen über die Berge, doch nachts ist Ruhe zum Schlafen. Irgendwann landen wir wieder in Gythio, diesmal ohne Zoll Kontrolle, man kennt uns bereits.





Zurück im Messenischen Golf werden wir von heftigen Gewittern empfangen. So schnell hatte der Anker noch nie den Grund berührt.






Griechenland im Sommer, fast wie früher bei uns Zuhause. So vergehen die Tage und in Pedalidi haben wir einen idealen Ankerplatz, um unsere Gäste zu empfangen. Ein „kleiner Hupser“ Mietwagen, sorgt für ein paar Stunden für Abwechslung beim Proviant Einkauf. Wir schlagen ordentlich zu, sodass wir mit einem tiefer gelegten Hupser wieder zurückkehren. Mit so viel Verpflegung und Elan wechseln wir nochmals die Bucht nach Kitries, das kristallklare Wasser lockt uns an. Am Sonntag kommt die Coastguard vorbei und jagt alle Schiffe weg, die nicht mindestens 200 Meter Abstand zum Land haben, die Schwimmzone sei einzuhalten. Selbstverständlich führt das zu Irritationen, denn die Wassertiefe nimmt sehr schnell zu. Viele verlassen deshalb die Bucht, wir finden eine Stelle mit 25 Metern Tiefe und geben alles an Kette, der Anker hält und …. das sollte uns schwer in Erinnerung bleiben.




